Herzlich Willkommen
bei der SGE Ingenieur GmbH

Wir sind Spezialisten auf dem Gebiet der Steuergeräteentwicklung für die Fahrzeug- und Mobilitätsbranche.

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Applikation

Leistungsspektrum

  • Gesamtapplikation von Fahrzeugprojekten
  • Applikation von Funktionspaketen (z.B. Lasterfassung, Momentenmodell, Zündung)
  • Prüfstandsapplikation
  • Applikationsbetreuung der Konzept- / Vorentwicklung
  • Emissionsanpassungen
  • Länder- / Kraftstoffvarianten
  • Motor- / Ladungswechselvarianten
  • Analyse von Serienproblemen
  • Motorsportapplikation
  • Grundapplikation von Forschungsmotoren

Applikation bzw. Kalibrierung ist die Optimierung der Parameter der Motorsteuerung, um die Ziele bezüglich Fahrverhalten, Leistung, Emissionen und Verbrauch möglichst effizient zu erfüllen.

Aufgabe der Applikation ist es, diese Zielerreichung zuverlässig bei allen Umgebungsbedingungen, unter denen die Fahrzeuge betrieben werden, sowie über Fertigungstoleranzen beim Hersteller und das Alterungsverhalten beim Kunden sicherzustellen. Der Aufwand zur Absicherung dieser veränderlichen Randbedingungen ist deutlich größer als für die eigentliche Applikation des Normalfahrzeugs unter Normalbedingungen.
Während der Entwicklung ist die Applikation zudem dafür verantwortlich, die Versuchsfahrzeuge über die Baustufen und Modifikationen hinweg so betreibbar zu machen, dass die Zielerreichung frühzeitig nachgewiesen werden kann und alle Fachabteilungen eine geeignete Grundlage für Ihre Arbeit vorfinden.

Eine Applikation ist dann gelungen, wenn sie die Ziele zuverlässig und mit minimalem Aufwand erreicht. Eine gute Applikation ist der Schlüssel zur Kundenzufriedenheit und zur Vermeidung von sicherheitsrelevanten Mängeln, Updates, Rückrufaktionen und damit hohen Kosten.

Die SGE Ingenieur GmbH ist Spezialist auf dem Gebiet der Motorsteuerungsapplikation. Von Ein- bis Sechszylindermotoren, von einfachen alpha-n- bis zu momentengeführten Drive-by-wire-Steuerungen, von Sportenduro bis Luxustourer, von der Vorentwicklung bis zur Serienbetreuung reicht unsere Erfahrung. Kombiniert mit umfassendem Systemverständnis und dem stetigen Streben nach Effizienz sind wir in der Lage, sowohl Gesamtapplikationen neuer Projekte und Motoren zuverlässig und zügig durchzuführen als auch Teilsystemanpassungen vorzunehmen, die sich in die Gesamtfunktion der Motorsteuerung und des Bordnetzes sauber integrieren. Durch die geeignete Auswahl von Methoden und Automatisierungsunterstützung werden wiederkehrende Aufgaben effizient erledigt. Gründliche Absicherung sorgt für die zuverlässige Vermeidung von Serienproblemen.

Neben KnowHow und Erfahrung besitzen wir alle notwendige Hard- und Software, um die gesteckten Ziele zuverlässig zu erreichen. Und was es noch nicht gibt, entwickeln wir - wie unseren SGE Circus.

So sind wir gut aufgestellt, um verschiedenste Applikationsdienstleistungen mit gleicher Effizienz und Qualität anzubieten zu können. Egal ob auf der Straße, der Rennstrecke, im Gelände, zu Wasser oder in der Luft - die SGE Ingenieur GmbH ist der kompetente Ansprechpartner bezüglich Applikation.

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Funktionsentwicklung

Leistungsspektrum

  • Neuentwicklung Motorsteuerungsfunktionskonzepte
  • Anpassungen bestehender Funktionen
  • Funktionsreviews, Qualitätmaßnahmen
  • Modellentwicklung in SIMULINK(*) für HIL/MIL/SIL-Prüfstände
  • Modellentwicklung für Restbussimulation mittels dSPACE(*)-Hardware

Funktion bedeutet: Funktioniert!

Die Qualität einer Funktion setzt sich zusammen aus den Möglichkeiten, die die Funktion selbst bietet und der Applikation, die das Potential umsetzt. Die beste Funktion wird ihren Zweck nicht erfüllen, wenn ihre Parameter im Rahmen der Entwicklung mit der zur Verfügung stehenden Kapazität nicht optimal bedatet werden können. Andererseits wird eine Funktion, die nicht die notwendigen Möglichkeiten bietet, auch mit noch so aufwändiger Applikation nicht zum Ziel führen.

Aufgabe der Funktionsentwicklung ist es, Softwarestrukturen zu schaffen, die sowohl die Anforderungen an die Funktionsweise als auch an die Applizierbarkeit erfüllen. Dabei ist stets abzuwägen zwischen der Abbildung der physikalischen Zusammenhänge und empirischen Ansätzen. Physikalische Ansätze haben den Vorteil der besseren Strukturierbarkeit und Verständlichkeit. Oft steigt aber der Applikationsaufwand und das Risiko von unerwünschten Nebeneffekten durch die Komplexität überproportional. Empirische Ansätze versuchen dagegen, ausgehend von vorhandenen Erfahrungen Pfade zusammenzufassen, zu vereinfachen und nur die notwendigen Strukturen umzusetzen. Der Applikationsaufwand ist entsprechend geringer, die Möglichkeiten der Funktion aber u.U. begrenzt. Beliebige Mischformen sind möglich und es erfordert viel Erfahrung, für jeden Anwendungsfall das geeignete Konzept zu wählen.
Weiterhin muß die Funktionsentwicklung dafür sorgen, dass die Motorsteuerung stets eine überschaubare, verständliche Struktur behält. Erweiterungen und Änderungen müssen so erfolgen, dass der Applikateur in der Lage ist, Auswirkungen auf andere Funktionsteile abzuschätzen und zu bewerten.

Wenn eine gute Funktion zu Reduktion des Aufwands oder einer Qualitätssteigerung der Applikation führt, lohnt sich der Aufwand besonders, da sich der Vorteil durch die wiederkehrende Applikation über mehrere Projekte vervielfacht.

Die SGE Ingenieur GmbH ist der ideale Partner, wenn neue Funktionen entwickelt oder bestehende angepasst werden müssen. Mit unserer Erfahrung sowohl auf dem Gebiet der Funktionsentwicklung als auch der Applikation wählen wir den geeigneten Weg zwischen physikalischem und empirischem Ansatz, sodass der gewünschte Funktionsumfang erreicht wird, die Applizierbarkeit gegeben und die Integration in die bestehende Funktionsstruktur sichergestellt ist.
Per Simulation wird schon vor der Softwareumsetzung die Funktionsweise getestet. So werden aufwändige Entwicklungsschleifen vermieden.
Eine perfekte Dokumentation ist dabei für uns selbstverständlich. Textlich und grafisch ermöglicht sie dem Applikateur, sowohl schnell einen Überblick zu bekommen als auch alle Details der Funktionsweise zu verstehen und ist damit die Grundlage für eine effiziente und gelungene Applikation.

(*) MATLAB und SIMULINK sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks Inc., Natick, MA, USA.
(*) dSPACE ist ein eingetragenes Warenzeichen der dSPACE GmbH in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.

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Automatisierung

Leistungsspektrum

  • Entwicklung von MATLAB(*)-Anwendungen zur Messdatenauswertung und -visualisierung
  • Entwicklung von MATLAB(*)-Anwendungen zur Automatisierung von Prüfständen
  • Restbussimulation mittels dSPACE(*)-Hardware
  • Modellentwicklung in SIMULINK(*) für HIL/MIL/SIL-Prüfstände

Messen ist die Basis der Motorsteuerungsapplikation. Aus Messdaten werden die zur Bedatung der Parameter notwendigen Informationen gewonnen. Eine Automatisierung der Applikation bietet sich an, wenn wiederholt ähnliche Aufgaben zu bearbeiten sind oder besondere Anforderungen an Genauigkeit und Reproduzierbarkeit gestellt werden. Erhebliche Effizienzsteigerungen lassen sich in diesen Fällen erreichen.

Sowohl die Messdatenerzeugung als auch die Auswertung können automatisiert werden.

Die Automatisierung der Messdatenerzeugung wird hauptsächlich an Motor- und Rollenprüfständen angewendet. Verschiedene Systeme wie z.B. Prüfstandssteuerung, Motorsteuerung und Abgasanalyse werden gekoppelt und automatisiert betrieben, sodass wiederkehrende Aufgaben wie die Messdatenerzeugung zur Bedatung der Lasterfassung oder Momentenstruktur deutlich effizienter erledigt werden können. Auch Arbeiten bei Fahrzeugstillstand wie z.B. die Absicherung der Startapplikation bei verschiedenen Temperaturen und Abstellzeiten kann automatisiert erfolgen.

Die Automatisierung der Messdatenauswertung setzt nach Abschluß der Messungen an. Die vorhandenen Messdaten werden plausibilisiert und in ein für die Motorsteuerung geeignetes Format ungewandelt. Zum Beispiel können aus zeitlichen Messungen Kennfelder erzeugt werden, Momentenmodellvermessungen ausgewertet werden oder Analysen von Erprobungsmessungen automatisiert werden. Wir entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für Ihr Entwicklungsumfeld.

Besonders wichtig ist, dass der Anwender die Funktionsweise versteht und die Automatisierung sicher anwenden kann, um die Ergebnisse plausibilisieren zu können. Durch unsere fundierte Applikationserfahrung können wir die Schnittstellen zum Anwender entsprechend gestalten. Daher entwickeln wir zur Automatisierung immer eine geeignete Oberfläche und Dokumentation.

(*) MATLAB und SIMULINK sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks Inc., Natick, MA, USA.
(*) dSPACE ist ein eingetragenes Warenzeichen der dSPACE GmbH in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.

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Beratung

Leistungsspektrum

  • Motorsteuerungskonzeptfestlegung
  • Funktionsstrukturdefinition
  • Applikationsmethodik
  • Funktions-Reviews
  • Applikationsdaten-Reviews

Die SGE Ingenieur GmbH ist der kompetente Ansprechpartner, wenn Beratung zum Thema Motorsteuerungsfunktion und -applikation benötigt wird. Nur bei perfektem Zusammenspiel von Funktion und Applikation kann das Optimum für das Gesamtfahrzeug erreicht werden. Unsere Erfahrung auf diesen Gebieten haben wir über viele verschiedene Motorsteuerungen, Motoren und Fahrzeuge gesammelt.

Damit am Ende das Ergebnis stimmt, muss der Entwicklungsfortschritt regelmäßig bewertet werden. Regelmäßige Reviews der Funktionen und der Applikation schaffen Sicherheit, dass die Ziele erreicht werden.

Wir unterstützen Sie, damit während der Entwicklung die Versuchsfahrzeuge und -prüfstände laufen, zur Freigabe und zum Serieneinsatz die Ziele erreicht sind und in Kundenhand die Qualität und Zufriedenheit stimmt. Und das unter Beachtung der Kosten- und Terminrandbedingungen.

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Über Uns

KnowHow + Erfahrung

Wir verfügen über fundiertes Fachwissen auf den Gebieten Funktionsentwicklung, Applikation und Verbrennungsentwicklung. Ergänzt um jahrelange Erfahrung ist es uns so möglich, komplexe Aufgabenstellungen qualifiziert zu bearbeiten und neuartige Lösungen zu entwickeln, wo Standardansätze versagen.

Effizienz

Wir legen besonderen Wert darauf, aus den zur Verfügung stehenden Ressourcen optimale Ergebnisse zu generieren. Die Einhaltung von Zielen und Terminen ist für uns selbstverständlich. Auf Veränderungen der Randbedingungen reagieren wir flexibel.

Kurzum: Wir sind schnell und gut.

Lösungen

Technik und Innovationen müssen beim Kunden funktionieren - und das zuverlässig über alle Fahrzeuge und Umgebungsbedingungen. Auch wenn Fahrzeuge, Motoren und Motorsteuerungen auf Prüfständen und Meßgeländen entwickelt werden, legen wir stets besonderes Augenmerk auf die Tauglichkeit und Zuverlässigkeit beim Kunden.

Damit das erreicht werden kann, müssen die Funktionen und Methoden so gestaltet sein, dass sie für die Entwickler verständlich, überschaubar und handhabbar sind. Und wenn es diese Methoden nicht gibt, entwickelt wir sie - wie unseren SGE Circus.

Qualität

Qualität ist, wenn Ziele nicht zufällig erreicht werden, sondern während der Entwicklung der Fortschritt bewertet wird und Abweichungen rechtzeitig erkannt werden. Deshalb ist bei uns Planen, Absichern und Dokumentieren fester Bestandteil der Arbeit als Ingenieure.

Spezialist Motorsteuerung

Geschäftsführer

Tobias Gutmann war in der Vergangenheit für die Firmen IVM Automotive und BMW Motorrad im Bereich Applikation Motorsteuerung tätig - dort zuletzt als Verantwortlicher für die Applikation eines Fahrzeugprojekts.

Seit Gründung der SGE Ingenieur GmbH hat er sich auf die Bereiche automatisierte Applikation und Verbrennungsentwicklung spezialisiert. Zudem treibt er die unternehmerische Entwicklung der SGE Ingenieur GmbH voran.

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Spezialist Methoden und Automatisierung

Geschäftsführer

André Sell arbeitete bei BMW Motorrad mehr als elf Jahre als Applikateur, Fachverantwortlicher Funktionsentwicklung Motorsteuerung sowie als Projektverantwortlicher Applikation Motor- und Fahrzeugprojekte.

Innerhalb der SGE Ingenieur GmbH nutzt er diese fachübergreifenden Kompetenzen, um die Applikationsmethodik weiterzuentwickeln und geeignete Automatisierungswerkzeuge zu realisieren, die den Erfolg von SGE maßgeblich mitbestimmen.

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Spezialist Funktionsentwicklung

Geschäftsführer

Frank Gutmann war für Rohde & Schwarz mit Hard- und Softwaresystemtests betraut bevor er zur BMW Group wechselte und zuletzt bei BMW Motorrad als Fachverantwortlicher Funktionsentwicklung Motorsteuerung tätig war.

Er verstärkt die SGE Ingenieur GmbH auf dem Gebiet der Funktions- und Softwareentwicklung sowie Prototyping für Embedded-Systeme. Er wird die Hardwareentwicklung als Geschäftsfeld der SGE Ingenieur GmbH etablieren.

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SGE Circus

Man muss nicht zaubern können, um ein guter Applikateur zu sein. Aber es hilft doch sehr.

Aus diesem Grund haben wir eine Reihe von Tools entwickelt, die neue Möglichkeiten bezüglich Messdatenanalyse, Kennfeldoptimierung und modellbasierter Applikation eröffnen.

Informieren und überzeugen Sie sich selbst:

Der SGE Circus ist lauffähig auf Windows-Betriebssystemen. Empfohlen wird die Verwendung eines 64bit-Betriebssystems mit mindestens 8GB Arbeitsspeicher.

(*) MATLAB und SIMULINK sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks Inc., Natick, MA, USA.
(*) Microsoft und Microsoft Windows sind eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Microsoft Corporation.

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MapArtist

Der MapArtist ist der Star in der Manege, wenn im Handumdrehen aus Messdaten Kennfelder erstellt, dargestellt und bearbeitet werden.

Eine beliebige Anzahl von Kennfeldern kann aus verschiedenen Quellen geladen werden. Die 2D / 3D- und Tabellen-Ansichten ermöglichen eine angepasste Darstellung. Durch die Überlagerung der Kennfelder mit Messdaten ist eine übersichtliche und genaue Beurteilung der Qualität der Applikation möglich.

Automatisierte Algorithmen und die komfortable manuelle Bedienung ermöglichen eine effiziente Optimierung und Glättung der Kennfelder unter Berücksichtigung der Übereinstimmung mit den Messdaten.

Durch Sessions können Auswertungen schnell und komfortabel verwaltet und ausgetauscht werden. Durch einen Grafikexport wird das Drucken und Präsentieren von Ergebnissen unterstützt.

→ Handbuch, Dokumentation


Datenimport Messpunkte

  • Formate MDF3/4, ASCII, IFile, MATLAB, Excel (*), OpenOffice (*), BLF/ASC-CAN, Diadem, Horiba-VTS, 2D-Logger, Get-Logger, Tellert, Keihin
  • Daten Import aus dem MATLAB workspace, Funktionsaufrufen, Simulink Simulationen and DLL Aufrufen
  • Laden von beliebig vielen Dateien
  • Ausdünnung, Zeitbereich frei wählbar
  • Filtern der zu ladenden Daten durch beliebigen logischen Ausdruck
  • Definition von beliebigen Rechenkanälen incl. Interpolation von Kennfeldern und Integration von SIMULIMK Systemen. Durch die direkte Verwendung von Filtern und Berechnungen wird oft die Vorverarbeitung der Daten eingespart.

Datenimport Kennfeld-Template

  • Quellen
    • DCM, PaCo, CDF
    • INCA (*) per COM-Interface
    • Zwischenablage mit/ohne Achsen (z.B. von INCA (*), Excel (*), OpenOffice (*))
    • Neuerstellung (incl. automatischer Achsenerzeugung)
    • Import von parallel geöffneten MapArtisten
  • Berücksichtigung von Gruppenachsen, Einheiten, Inkrementierungen
  • Transponieren möglich

Datenexport

  • Speichern als DCM Datei
  • Direkte Übertragung zu INCA (*) per COM-Interface
  • Datenaustausch über Zwischenablage (einzelne Punkte, Bereiche, Kennfeld mit/ohne Achsen)

Kennfelddarstellung

  • 3D-Kennfeld / Iso-Linien-Diagramm
    • Darstellung von Kennfeld, Datenpunkten, Fehlerlinien (einzeln abschaltbar)
    • Farben, Transparenz, Linien, Punkte, Lichtquelle konfigurierbar
    • Rotate, Zoom mit automatischer Datenausdünnung zur flüssigen Anzeige auch großer Datenmengen
  • 2D-Kennlinienschar
    • Darstellung von 1/3/allen Kennfeld-Linien, Datenpunkten, Fehlerlinien (einzeln abschaltbar)
    • Darstellung über x- oder y-Achse
    • Automatischer oder manueller Zoom und Pan
  • Tabellenansicht
    • Farbliche Darstellung Unterschiede Arbeits-/Referenzseite
    • Datenaustausch über Zwischenablage
    • Achsen können komfortabel bearbeitet werden, da Monotonie erst bei Verlassen der Ansicht geprüft wird.

Kennfelderzeugung

  • Automatische Kennfeldoptimierung
    • Schnellansicht
    • Optimierung Kennfeld (Mittelwert Daten, über Daten, unter Daten)
    • Einpassung Ebene, Polynomkennfeld 2./3. Ordnung
  • Automatische Kennfeldglättung
    • Verschiedene Glättungsalgorithmen
    • Grenzen bezüglich Werten und Fehler definierbar
    • x-/y-Richtung getrennt oder gemeinsam wählbar
  • Automatische Achsenoptimierung
    • Bereiche definierbar
    • x-/y-Richtung getrennt oder gemeinsam wählbar

Kennfeldbearbeitung

  • Arbeits- / Referenzseite
  • Inkrementieren, Dekrementieren, +, -, *, /, %
  • Auf Referenzseite oder Templatewert setzen
  • Interpolieren, Extrapolieren
  • Unterschiede angleichen

Cursor

  • Anzeige aktueller Punkt bzw. aktueller Bereich wenn mehrere Punkte markiert sind
  • Unterschied Arbeits-/Referenzseite
  • Fehler absolut/relativ bezogen auf Datenpunkte
  • Farbige Darstellung der Markierung beim Verstellen zeigt Verbesserung / Verschlechterung an

Session

  • Die gesamte Session incl. Daten kann gespeichert werden.
  • Nach Öffnen ist die volle Funktionalität sofort wieder vorhanden.
  • Dateigröße richtet sich nach geladenen Daten.

History

  • Undo- / Redo-Funktion
  • Alle Dialoge besitzen eine History und Filterfunktion zum schnellen Finden ehemaliger Eingaben.
  • Alle Dialoge besitzen eine Export-/Import-Funktion zum Laden und Dokumentieren von Eingaben.

Überlagerung

  • Import-Funktion ermöglicht die 3D-Überlagerung beliebig vieler Kennfelder mehrerer MapArtisten
  • Vergleich von Bedatungen bei voller Funktionalität (Zoom, Rotate, usw.)

Info

  • Anzeige von Informationen zu geladenen Daten, Dateien, Zeitbereichen und Messungskommentaren
  • Informationen zu Template- / Kennfeldherkunft, Größe, Achsen
  • Dokumentation und Absicherung

Grafikexport

  • Konfigurierbarer Export der Darstellung in die Zwischenablage
  • Fertig formatiert für Email oder Office-Software. Berichten leicht gemacht.
  • Achsen, Schriften, Größen einstellbar. Hinzufügen von Kommentaren, Markierungen, usw.

(*) MATLAB und SIMULINK sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks Inc., Natick, MA, USA.
(*) Apache OpenOffice oder Microsoft Excel muss installiert sein für volle Funktionlität. Apache and OpenOffice sind eingetragene Warenzeichen von The Apache Software Foundation. Microsoft, Microsoft Windows und Microsoft Excel sind eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Microsoft Corporation.
(*) INCA ist ein eingetragenes Warenzeichen der ETAS GmbH, Stuttgart, Deutschland.

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DataArtist

Der DataArtist ist unser Zauberstab, wenn es darum geht, Messdaten zu visualisieren und verarbeiten.

Messdaten können schnell und komfortabel aus beliebig vielen Dateien verschiedenster Formate geladen und überlagert werden. Zahlreiche Optionen und Rechenkanäle stehen zur Verfügung. Eine automatische Synchronisierung von zeitbasierten MDF-Messdaten mit kurbelwinkelbasierten Indizierdaten ist möglich.

Die Darstellung erfolgt über der Achse der geladenen Daten oder als xy-Darstellung. Durch einen Übersichts- und GPS-Abschnitt fällt es leicht, sich innerhalb der Messdaten zu orientieren und zu navigieren. Cursor ermöglichen die komfortable Schnellauswertung. Die Anzeige der Daten ist durch zahlreiche Optionen konfigurierbar und nahezu vollständig über Tastatur und Maus bedienbar.

Zur Datenauswertung können Konstantbereiche, Rampen usw. automatisiert erkannt und z.B. durch statistische Auswertung weiter verarbeitet werden. Eine "Section optimization" ermöglicht die Durchführung anspruchsvoller Auswertungen wie z.B. von Zündhakenmessungen.

Durch Sessions und Templates können Auswertungen schnell und komfortabel verwaltet und ausgetauscht werden. Durch einen Grafikexport wird das Drucken und Präsentieren von Ergebnissen unterstützt.

→ Handbuch, Dokumentation


Datenimport

  • Formate MDF3/4, ASCII, IFile, MATLAB, Excel (*), OpenOffice (*), BLF/ASC-CAN, Diadem, Horiba-VTS, 2D-Logger, Get-Logger, Tellert, Keihin
  • Daten Import aus dem MATLAB workspace, Funktionsaufrufen, Simulink Simulationen and DLL Aufrufen
  • Automatische IFile Synchronisation zu MDF-Messungen. Dadurch parallele Auswertung von Kurbelwinkel synchronen Indizierdaten in Zeitmessungen (z.B. Zylinderdruckverläufe).
  • Laden von beliebig vielen Dateien und FileSets mit automatischer Synchronisation
  • Getrennte / gemeinsame Zeitraster, Ausdünnung, Zeitbereich
  • Filter der zu ladenden Daten durch beliebigen logischen Ausdruck
  • Definition von beliebig vielen Rechenkanälen incl. Interpolation von Kennfeldern und Integration von SIMULIMK Systemen
  • x/y-Darstellung

Datenexport

  • Formate MDF3/4, ASCII, Excel (*), OpenOffice (*), MATLAB
  • Kanäle, Zeitbereiche frei wählbar
  • Statistikdaten

Session

  • Die gesamte Session incl. Daten kann gespeichert werden. Nach Öffnen ist die volle Funktionalität sofort wieder vorhanden.
  • Dateigröße richtet sich nach geladenen Daten.

Template

  • Die Konfiguration kann als Template-Vorlage gespeichert werden.
  • Beim Laden wird die Session wieder rekonstruiert.
  • Schneller Wechsel zwischen Standardanzeigekonfigurationen
  • Minimale Dateigröße
  • LastTemplate ermöglicht Rekonstruieren der letzten Session ohne vorheriges Speichern.

History

  • Undo- / Redo-Funktion für Anzeige- und Mark-Aktionen
  • Alle Dialoge besitzen eine History und Filterfunktion zum schnellen Finden ehemaliger Eingaben.
  • Alle Dialoge besitzen eine Export-/Import-Funktion zum Laden und Dokumentieren von Eingaben.

Anzeigekonfiguration

  • Darstellung der Kanäle als Stairs / Lines / Stems / Marker
  • Kanal-Skalierungen manuell, vordefiniert, automatisch, smart range oder per Maus gesteuert
  • Übersichtsgrafik, GPS-Übersicht
  • Automatische Daten-Reduktion zur Anzeige großer Datenmengen
  • Tabs zur übersichtlichen Aufteilung der Darstellung

Cursor

  • Beliebig viele Cursor darstellbar
  • Differenzdarstellung absolut und/oder relativ
  • Kanal-Reihenfolge sortiert oder einstellbar
  • Darstellung links oder rechts

Marks

  • Markieren von Sektionen manuell oder automatisiert
  • Split: Aufteilen von Sektionen in n Teile
  • Channel classification: Aufteilen von Sektionen z.B. in gleiche Temperatur-, Drehzahlschritte
  • Logical detection: Markieren von Bereichen anhand einer logischen Bedingung
  • Ramp detection: Automatische Erkennung von Konstantphasen, Rampenmessungen, Ausrollmessungen usw.
  • Import: Sektionen markieren anhand externer Daten

Section Optimization

  • Automatisierte Parameter-Optimierung grafisch geführt oder vollautomatisch
  • Kriterien: Max, Min, Mean, Std
  • Richtung: Minimum, Maximum
  • 1- und 2-Parameter-Optimierung
  • Polynom-, Cubic-, Map fit, Simple selection
  • Auswertung von Zündhaken, Parametervariantionen Vorlagerungswinkel, Nockenwellensteller usw.
  • Möglichkeit zum manuellen Kontrollieren und Korrigieren jeder Sektion

Datenbearbeitung

  • Direktzugriff auf Standardaufgaben zur Datennachbearbeitung
    • Gleitende Mittelwertbildung
    • Duplicate removal
    • Kumulierte Summe (relativ oder absolut)
    • Polynom fit
    • Exponential fit (z.B. Abschätzung Abgastemperaturendwert)
    • Trendentfernung
  • "Unbegrenzte" Möglichkeiten durch die Verwendung von frei definierbaren Rechenkanälen incl. Interpolation von Kennfeldern und Integration von SIMULIMK Systemen

Messungsinfo

  • Anzeige von Informationen zu geladenen FileSets, Dateien und Zeitbereichen
  • Dokumentation und Absicherung
  • Anzeige und Editieren von Messungskommentaren (MDF3/4, Keihin)

Kanalinfo

  • Statistikwerte des markierten Kanals und seiner Achse bezogen auf Bildschirmausschnitt
  • Min, Max, Mean, Std, Curve fits
  • Schnelle Bestimmung von Gradienten, Mittelwerten, Standardabweichungen

Grafikexport

  • Konfigurierbarer Export der Darstellung in die Zwischenablage
  • Fertig formatiert für Email oder Office-Software. Berichten leicht gemacht.
  • Achsen, Schriften, Größen einstellbar. Hinzufügen von Kommentaren, Markierungen, usw.

Datenaustausch

  • Kopieren von markierten Kanaldaten in Zwischenablage
  • Einfügen von Kanaldaten aus Zwischenablage

(*) MATLAB und SIMULINK sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks Inc., Natick, MA, USA.
(*) Apache OpenOffice oder Microsoft Excel muss installiert sein für volle Funktionalität. Apache and OpenOffice sind eingetragene Warenzeichen von The Apache Software Foundation. Microsoft, Microsoft Windows und Microsoft Excel sind eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Microsoft Corporation.

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ModelArtist

Der ModelArtist ist unser Werkzeug zur Visualisierung und Modellierung multirelationaler Daten, zur Anwendung modellbasierter Applikation und zur Systemoptimierung.

Die Korrelation zwischen beliebig vielen Eingangs- und Ausgangs-Kanälen wird in einer Matrixansicht dargestellt. Durch Cursor und Zoom-Funktionalität ist es möglich, die Ansicht schnell auf die relevanten Daten einzugrenzen. Somit wird es möglich, die Zusammenhänge vieler Dimensionen auf dem flachen Bildschirm übersichtlich darzustellen.

Verschiedene Modellarten können auf die geladenen Daten angelernt werden und ermöglichen dann eine homogene Darstellung der streuungsbehafteten Messdaten. Anhand der Modelle kann zum einen eine Optimierung von einzelnen Motorsteuerungsparametern durchgeführt werden (z.B. Emissionsreduktion) als auch die automatische Applikation ganzer Funktionen zur Abbildung des Modellverhaltens (z.B. Abgastemperaturmodell). Auf diese Weise wird die Optimierung der Applikation von Systemen mit mehreren Eingangsgrößen unterstützt.

Umfangreiche Funktionen zur Erstellung von statistischen Versuchsplänen stehen zur Verfügung (DoE).

Durch Sessions können Auswertungen schnell und komfortabel verwaltet und ausgetauscht werden. Durch einen Grafikexport wird das Drucken und Präsentieren von Ergebnissen unterstützt.

→ Handbuch, Dokumentation


Visualisierung

  • Daten Formate MDF3/4, ASCII, IFile, MATLAB, Excel (*), OpenOffice (*), BLF/ASC-CAN, Diadem, Horiba-VTS, 2D-Logger, Get-Logger, Tellert, Keihin
  • Daten Import aus dem MATLAB workspace, Funktionsaufrufen, Simulink Simulationen and DLL Aufrufen
  • Automatische Datenausdünnung zur flüssigen Anzeige auch großer Datenmengen
  • Darstellung von Datenpunkten, Modell und Vertrauensbereich
  • Zoom, Cursor
  • Scatter Darstellung basierend auf Training-/Test- und Modelldaten
  • Korrelationsdarstellung der Ein- und Ausgänge
  • Modellschnitte zur Reduzierung von Modelldimensionen zur Visualisierung

Modellierung

  • Gauss Prozess, QuickView, Lineare, Polynom-, Exponentielle Modelle
  • Einstellbare Aufteilung der Daten in Trainings- und Testdaten
  • Daten Clusterung, um Toleranzen zu reduzieren und das Modell-Training zu beschleunigen
  • Training Einstellungen, Genauigkeit einstellbar
  • Fehler Darstellung, Ausreißer Entfernung
  • Korrelations Darstellung
  • Pareto Darstellung
  • Eingangs-Wechselwirkung Darstellung
  • Modell Export / Import z.B. zur Verwendung in Rechenkanälen oder SIMULINK-Modellen

Parameter Optimierung

  • Automatische Optimierung von Applikations-Verstellgrößen (Kennfelder, Kennlinien)
  • Z.B. Emissionsoptimierung, Reglerabstimmung, Ladungswechselentwicklung
  • Verstellgrößen Vorlage ladbar aus DCM/PaCo/CDF Datei oder INCA (*)
  • Toleranz Kriterium zur Erreichung von plausibel glatten Ergebnissen
  • Berücksichtigung bereits vorhandener Teilapplikationen
  • Freie Definition des Optimierungsziels z.B. unter Berücksichtigung von Grenzen, Betriebspunkt Gewichtung

System Optimierung

  • Automatische Applikation ganzer ECU-Funktionen zur Abbildung eines gemessenen Modellverhaltens
  • Z.B. Abgastemperaturmodell, Füllungserfassung, Momentenmodell
  • Algorithmen zur Erreichung von plausibel glatten Ergebnissen
  • Berücksichtigung bereits vorhandener Teilapplikationen
  • Freie Definition des Optimierungsziels z.B. unter Berücksichtigung von Grenzen, Betriebspunkt Gewichtung


DoE Versuchsplanerstellung

  • Datengenerierung manuell, diskret, raumfüllend (Sobol) - beliebig kombinierbar
  • Freie Definition von Versuchsraumgrenzen in Form von Kennlinien, Kennfeldern und höherdimensionalen Kennräumen
  • Integration von Testpunkten zur Drifterkennung
  • Berücksichtigung von Inkrementierung und Offset
  • Leistungsstarke Visualisierung des Versuchsplans
  • Export in verschiedenen Formaten (MDF3/4, ASCII, MATLAB, Excel (*), OpenOffice (*))

Grafikexport

  • Konfigurierbarer Export der Darstellung in die Zwischenablage
  • Fertig formatiert für Email oder Office-Software. Berichten leicht gemacht.
  • Achsen, Schriften, Größen einstellbar. Hinzufügen von Kommentaren, Markierungen, usw.

(*) MATLAB und SIMULINK sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks Inc., Natick, MA, USA.
(*) INCA ist ein eingetragenes Warenzeichen der ETAS GmbH, Stuttgart, Deutschland.

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CompareArtist

Der SGE CompareArtist ist ein Werkzeug zum Vergleichen von Datenständen und Visualisieren ihrer Unterschiede.

Sie können eine beliebige Anzahl von Datensätzen laden und die zu vergleichenden Label auswählen. Filter und eine leistungsstarke Visualisierung ermöglichen es, den Überblick über den Applikationsfortschritt und die Datenvarianten zu behalten.

→ Handbuch, Dokumentation


Datenstände

  • Quellen DCM-, PaCo-, CDFX-Dateien, ETAS INCA software
  • Handhabung einer beliebigen Anzahl von Datenständen
  • Kurzbezeichnung für komfortable Datenstands-Identifikation
  • Temporäre Deaktivierung von Datenständen zum Ausblenden aus dem Vergleich

Label

  • Verschiedene vordefinierte Labelsätze "Alle Master Label", "Alle Label aus allen Datenständen", "Alle Label aus aktiven Datenständen"
  • Individuelle Labelauswahl mit History für schnellen Zugriff auf kürzlich genutzte Einstellungen
  • Import von Labellisten aus *.lab, *.dcm, *.paco, *.cdfx Dateien
  • Import von Labellisten aus der Zwischenablage
  • Label-Info für Zugriff auf allgemeine Informationen wie Beschreibung, Achsen, Wertebereiche...
  • Hervorhebung einzelner Label zur Gruppierung und Markierung
  • Label-Umbenennung z.B. zum Vergeich von Mehrbanksystemen

Vergleich

  • Übersichtliche Vergleichs-Ergebnistabelle mit Labeltyp und Differenztyp
  • Filter für schnelle Anpassung des Ergebnisses bezüglich Labelnamen, Funktionen, Labeltypentypen und fehlenden Labeln

Visualisierung

  • Textuelle und grafische Darstellung des Vergleichs für ein oder mehrere Label
  • "Kreuzvergleich" zum Überlagern von Labeln mit unterschiedlichen Namen

(*) INCA ist ein eingetragenes Warenzeichen der ETAS GmbH, Stuttgart, Deutschland.

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SGE Viewer

Der SGE Viewer wird von unseren Kunden und uns selbst zur Darstellung der Ergebnisse von Applikationen und Messungsanalysen verwendet. Dazu bereiten wir die Ergebnisse in Form einer speziellen MATLAB(*)-figure-Datei auf, die der SGE Viewer dann lädt.

Ähnlich wie der MapArtist unterstützt es die Überlagerung von Kennfeldern mit Messwerten. Um schnell verschiedene Bedatungen und Konfigurationen vergleichen zu können, ist ein "Data Items" Fenster verfügbar, das es ermöglicht, die dargestellten Elemente an- und abzuschalten - z.B. anhand von Kriterien wie Messungsname, Datenstand, Zylinder usw. Beliebige den Daten zuzuordnende Kriterien können bei der Erstellung der zu betrachtenden figure-Dateien verwendet werden.

Da es ein reines Betrachtungstool ist, können keine Änderungen an den Daten oder Kennfeldern vorgenommen werden. Wohl aber ist z.B. ein Kopieren der Daten in die Zwischenablage und ein vorkonfigurierter Grafikexport für E-mail- oder Office-Software möglich. Die Darstellung kann bezüglich Farben, Transparenz, Linien, Punkten und Lichtquelle konfiguriert werden. Zusammen mit Rotate- und Zoom- Funktionalität ist so eine schnelle und übersichtliche Beurteilung von Bedatungen in Überlagerung mit Messdaten möglich.

Der SGE Viewer ist in MATLAB (*) entwickelt und wird compiliert verwendet. Es ist lizenzfrei erhältlich und ohne MATLAB lauffähig nach Installation des frei verfügbaren MATLAB Compiler Runtime (MCR).

→ Handbuch, Dokumentation


Darstellung

  • 3D-Darstellung von Kennfeldern und überlagerten Messdaten
  • 2D-Darstellung von Zeitmessungen
  • Rotate, Zoom
  • Farben, Transparenz, Linien, Punkte, Lichtquelle konfigurierbar

Data Items Konfiguration

  • Schnelles An- und Abschalten von darzustellenden Elementen
  • Filterkriterien und Tabellen ermöglichen schnellen Zugriff auf relevante Daten
  • AutoHide-Funktionalität

(*) MATLAB und SIMULINK sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks Inc., Natick, MA, USA.

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OcrMeas

Unsere Software OcrMeas ermöglicht die Erfassung von Messdaten unabhängig von Standards und Schnittstellen per OCR (optical character recognition) vom Bildschirm.

Als Dienstleister auf dem Gebiet der Motorsteuerungs-Applikation und -Entwicklung arbeiten wir mit unterschiedlichsten Motorsteuerungen, Mess-, Verstell- und Prüfstandssystemen. Um effizient applizieren zu können, ist es notwendig, alle relevanten Größen aller Systeme gemeinsam in einer Messung erfassen zu können. Die von z.B. der ASAM geschaffenen Standards für Mess-Schnittstellen sind teilweise aber noch nicht in der vorhandenen Software umgesetzt oder gar nicht vorgesehen.

Allen Systemen gemeinsam ist die Schnittstelle zum Menschen, die ein Anzeigen der Messwerte auf dem Bildschirm ermöglicht. Diese Schnittstelle wird von unserer Messsoftware OcrMeas verwendet, um die dargestellten Messwerte per OCR (optical character recognition) zu erfassen und aufzuzeichnen. OcrMeas ermöglich es dem Benutzer, komfortabel Messkanäle zu definieren und konfigurieren. Es können aus beliebig vielen geöffneten Programmfenstern Ausschnitte definiert werden, die jeweils einen Messwert enthalten, zu dem Kanalname, -einheit, Einstellungen zur Texterkennung und Plausibiltätsgrenzen angegeben werden können.

Die Messwerte können in verschiedenen Messrastern erfasst werden. Der Minimalwert hängt von Rechnerkapazität und Anzahl der erfassten Kanäle/Fenster ab und liegt bei etwa 10ms. Die erfassten Daten können per CAN-Bus ausgegeben werden oder in eine MDF-Datei gespeichert werden, womit eine Analyse in den gängigen Auswerteprogrammen problemlos möglich ist.

Auf diese Weise werden Größen verschiedener Messtechnik und Messprogramme in einer Messung erfasst. Per Remote-Desktop kann auch auf verschiedenen Rechnern über Netzwerk gemessen werden.

Eigenschaften

  • Erfassung von Messdaten per OCR vom Bildschirm aus beliebiger Software
  • Zielformate CAN-Bus (incl. *.dbc-Erzeugung), MDF-Messdatei (*.dat)
  • Erfassungsraster 1ms bis 60s (je nach Rechnerperformance)
  • Automatische Optimierung der Erkennungsparameter
  • Manuelle Erweiterung der Erkennung möglich (database learning)

(*) MATLAB und SIMULINK sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks Inc., Natick, MA, USA.

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OnlineCalibrationArtist

Der OnlineCalibrationArtist unterstützt bei der effizienten Applikation und optimalen Ausnutzung von Prüfstandskapazitäten.

Er bietet die Möglichkeit, zyklisch sogenannte Routinen auszuführen. Diese Routinen enthalten jeweils Anweisungen in MATLAB(*)-Syntax. Der gesamte Funktionsumfang von MATLAB wird unterstützt. Es können beliebig viele Routinen konfiguriert werden, die jeweils in eigenen Zeitrastern laufen können. Zudem ist eine Schnittstelle zu INCA (*) sowie zur CAN-Botschaftsausgabe bzw. -empfang integriert. Die INCA-Schnittstelle bietet u.a. die Möglichkeit zu Verstellen, Messgrößen zu erfassen, Messungen zu starten und stoppen sowie Arbeits-/Referenzseite umzuschalten. Auch der Zugriff auf Messgrößen an INCA angeschlossener Hardware wie z.B. Indiziersysteme ist möglich.

Auf diese Weise ist es möglich, verschiedenste Aufgaben automatisiert durchzuführen. Entweder als Hauptaufgabe oder im Hintergrund zur Unterstützung der manuellen Applikation oder vorhandener Prüfstandsautomatisierung. Je nach Anbindung des Steuergeräts und PC-Performance lassen sich so relativ schnelle Regelungen umsetzen - z.B. die zylinderindividuelle Regelung von Lambda und Verbrennungsschwerpunktlage incl. Klopfüberwachung (8 Regler) mit 30Hz.


Der OnlineCalibrationArtist enthält eine Benutzeroberfläche, die das Starten, Stoppen und Überwachen der Routinen ermöglicht. Aktuelle Laufzeiten und Auslastungen sowie aufgetretene Fehler und Warnungen werden angezeigt und überwacht. Zur Reaktion auf Warnungen bzw. Fehler und zum manuellen Eingreifen kann ein SafeStop definiert werden, der z.B. die Einspritzung abschaltet.


Beispiele möglicher Routinen

  • Externe AI50- / Klopf- / Lambdaregelung

    Durch die INCA-Schnittstelle wird der aktuelle Betriebspunkt sowie z.B. Verbrennungsschwerpunktlage, Klopfkriterien oder Lambda gelesen. Der Sollwert wird aus einem Kennfeld betriebspunktabhängig interpoliert. Die Regelung bringt durch schnelles Verstellen z.B. eines Zündwinkeloffset-Labels in INCA Ist- und Sollwert in Einklang.

    Auf diese Weise ist es möglich, beispielsweise Messungen zur Bedatung der Lasterfassung durchzuführen, bei denen Lambda und Schwerpunktlage bereits korrekt sind und damit anhand der Messungen auch direkt die Zündung und Momentenkennfelder bedatet werden können. Ein stufenweises Vorgehen Messung - Lasterfassung - Messung - Zündung - Messung - Moment ist nicht mehr nötig.

  • Parameterrasterung

    Durch die Möglichkeit des Messens und Verstellens in INCA ist es möglich, z.B. Zündhaken oder Vorlagerungswinkelhaken vollautomatisch abzufahren, in einzelne Messungen zu speichern und diese bereits mit einem Namen zu versehen, der den Betriebspunkt beschreibt.

    So lassen sich auf einem zeitgemäßen Rechner mit ETK-Steuergerät problemlos Zündhaken mit 30 Verstellschritten in einer Sekunde fahren.

  • Grenzwertüberwachung

    Überwachungen, die komplexe Berechnungen erfordern, sind hier einfach umzusetzen. Durch die mögliche Nutzung aller MATLAB-Funktionen und -Syntax ist es zum Beispiel möglich, Kennfelder zu interpolieren, Filterungen durchzuführen oder betriebspunktabhängige Alarmzeiten umzusetzen.

(*) MATLAB und SIMULINK sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks Inc., Natick, MA, USA.
(*) INCA ist ein eingetragenes Warenzeichen der ETAS GmbH, Stuttgart, Deutschland.

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PSO

Es gibt verschiedene Wege, die optimale Bedatung einer Motorsteuerungsfunktion zu finden. Neben klassischen, vollfaktoriellen Rasterungen werden immer mehr moderne DoE-Methoden angewendet. Wenn das Ziel nicht die Erstellung offline-fähiger Modelle ist, sondern "nur" das Finden der optimalen Bedatung und eine Möglichkeit besteht, die Güte der Bedatung online im Motorbetrieb direkt zu beurteilen (z.B. Messung spezifischer Verbrauch), kann man theoretisch einen beliebigen Optimierungsalgorithmus anwenden und das Optimum suchen lassen. Das ist theoretisch eine sehr einfache und effektive Methode, wird in der Praxis aber meist erschwert, da die zu optimierenden Probleme nichtlinear sind, keine vorab definierbaren Parametergrenzen haben und die Messungen Streuungen unterliegen. Für solche Probleme werden oft genetische Algorithmen angewendet, die allerdings recht komplex sind und oft aufwändig parametriert werden müssen.


Die SGE Ingenieur GmbH verwendet zur Online-Optimierung einen abgewandelten PSO Particle Swarm Optimization Algorithmus. Dieser arbeitet mit einem Satz von Parameterkombinationen (Partikeln), der sich iterativ durch den Parameterraum bewegt. Jedes Partikel dieses Schwarms beginnt an einer zufällig oder bestimmt vorgegeben Anfangsposition. Seine Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit wird dann sowohl von seiner eigenen besten Position der Vergangenheit (individuell), als auch der Position des aktuell besten Partikels (sozial) beeinflusst. Auf diese Weise bewegt sich der Schwarm Richtung Optimum. Da der PSO Algorithmus keine Gradienteninformationen nutzt wie andere Algorithmen und auch Parameterkombinationen mehrfach erreichen kann, ist er besonders geeignet für Optimierungsprobleme, die von Messstreuungen beeinflusst sind. Zudem sind nur sehr wenige Parameter des Algorithmus selbst anzupassen, wodurch er sich sehr gut eignet, neuartige oder unbekannte Systeme zu optimieren.

Der PSO Algorithmus wurde 1995 von Dr. Eberhart und Dr. Kennedy eingeführt.

Die SGE Ingenieur GmbH hat einige Veränderungen und Erweiterungen vorgenommen, um den Algorithmus für die technische Praxis der Motorsteuerungsapplikation nutzbar zu machen.


Benutzeroberfläche

  • Eingabe der nötigen Informationen vor Start der Optimierung
  • Bedienung und Beobachtung des Fortschritts während der Optimierung
  • Manuelles Beenden der Optimierung

Partikelreduktion

  • Reduktion der Partikelanzahl über Fortschritt zur Laufzeitersparnis

Sentry Awakening Mechanismus

  • Reaktivierung von Partikeln nahe des Optimums

Sneak Mechanismus

  • Vertrauensprüfung des aktuell erreichten Optimums zur Vermeidung lokaler Optima durch Messstreuungen in der Nähe des globalen Optimums

Aufweitung weicher Grenzen

  • Start mit sicheren, eng gesteckten Grenzen
  • Automatische Aufweitung und Reduktion der Grenzen in Richtung des globalen Optimums
  • Sichere Vermeidung von Motor gefährdenden Parametrierungen

Automatisierungs-Schnittstelle

  • Verwendung des PSO Algorithmus in vollautomatisierten Umgebungen
  • Parametrierung und Ergebnisrückmeldung über Argumente und Results
  • Fehler- und Warnungs-Handling

Diese Abbildung zeigt das Ergebnis einer klassischen faktoriellen Messung verglichen mit der PSO-Optimierung. Die faktoriell gemessenen Parameterkombinationen sind als Kugeln dargestellt. Der Durchmesser entspricht dabei der Güte. Wir man sieht, liegt das Optimum (roter Kreis) am Rand des Messbereichs und erfordert damit eine weitere Messung im angrenzenden Bereich.

Die Wege der Partikel der PSO-Optimierung sind als Linien dargestellt. Farbige Partikel haben das Optimierungsende erreicht - graue Partikel sind durch die Partikelreduktion entfernt worden. Wie man sieht, konzentrieren sich die Partikel schnell in der Nähe des Optimums und decken dann durch den Sentry Awakening Mechanismus eine grosse Zahl nahe gelegener Parameterkombinationen ab. Dieses Verhalten ist besonders geeignet zur Optimierung technischer, von Messstreuungen behafteter Probleme.

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SGE Circus Download

Hier erhalten Sie die Möglichkeit zum Download der für Sie passenden Installationsdateien.

Nach der Installation können Sie sofort in einem eingeschränkten Modus die Funktionen anhand von Beispielen entdecken. Es steht der volle Funktionsumfang zur Verfügung mit einigen Einschränkungen bezüglich Laden und Speichern von Daten. Eine Testlizenz mit uneingeschränkter Funktionalität kann ebenfalls angefordert werden.

Sie haben die Wahl zwischen einer Installationsdatei, die neben dem SGE Circus auch die notwendige Laufzeitumgebung (MATLAB Runtime - MCR) enthält und einer, die die Laufzeitumgebung zum Zeitpunkt der Installation per Download bezieht. In diesem Fall ist zum Zeitpunkt der Installation eine Internetverbindung erforderlich. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, nur die SGE Circus Anwendung ohne Laufzeitumgebung herunterzuladen, sofern diese bereits installiert ist.

64bit Architektur

32bit Architektur

SGE Circus incl. Laufzeitumgebung (503 MB) SGE Circus incl. Laufzeitumgebung (464 MB)
SGE Circus, Laufzeitumgebung per Download (26 MB) SGE Circus, Laufzeitumgebung per Download (26 MB)
SGE Circus ohne Laufzeitumgebung
(wenn MCR bereits installiert, 25 MB)
SGE Circus ohne Laufzeitumgebung
(wenn MCR bereits installiert, 25 MB)
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Karriere

"Machen" ist das Motto.

Wir sind ein Unternehmen, in dem jeder Mitarbeiter sein Mitarbeiten aktiv gestalten kann. Vereinbart werden Ressourcen und Ziele - den Weg dorthin gestaltet jeder mit, wie auch jeder die Verantwortung mitträgt. Festgefahrere Strukturen gibt es nicht. Wir sind Ingenieure, die nichts als gegeben, aber Erfahrung als wichtige Informationsquelle betrachten. Wenn Sie bereit sind, sich zu engagieren und zu lernen, kontaktieren Sie uns.

Bei uns können Sie einsteigen als Absolvent oder Experte. Sie können Praktika, Studien- und Abschlussarbeiten absolvieren. Inhalt und Umfang stimmen wir gemeinsam ab.

Für weitere Themenvorschläge aus den Bereichen Applikation, Funktionsentwicklung und Automatisierung sind wir jederzeit offen.

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Referenzen

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Kontakt

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Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne persönlich.

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+49 (0) 89 8583 61 60
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